Dit un Dat

    Eiergrog-Seminar für Wilsteraner Segler

     

    Am letztem Januarsonntag fand die alljährliche Wintertour der Wilsteraner Segler statt.

    Das diesjährige Ziel : Teilnahme an einem Eiergrog-Seminar!

    Früh am Morgen ging es mit dem Bus, Fahrer war Vereinskamerad Andreas, über Wilster nach Wesselburen. Das regnerische trübe Wetter bildete einen kontrastreichen Rahmen zur gemütlichen warmen Gaststube.

    Der eine oder andere mochte skeptisch gewesen sein, was uns wohl erwarten würde, aber wir wurden nicht enttäuscht!

    Nach zünftiger Begrüßung mit Nordseewellenliedern lernten wir erst einmal "Zuckerei" zuzubereiten. 1 Glas, 1 Löffel, 1 Eigelb und 1 Esslöffel Zucker waren unsere Utensilien. Nun sollten wir das Eigelb mit dem Zucker so lange rühren bis es zähflüssig war und nicht mehr vom Löffel tropfte. Was sich so einfach anhörte, war es dann doch nicht! Wir rührten unter viel Gejohle und Amusement an die 20 Minuten bis uns die Arme schwer wurden. Dann ging es endlich weiter zum entscheidenden Teil , der Grogherstellung! Nach einem kleinen Vortrag über Rum und seinen Geschmack ( sind doch diverse Rumkenner unter den Seglern, die nicht immer ganz die Meinung des Referenten teilten) erhielten wir ein Quäntchen Rum,wahlweise nördlich oder südlich, in unser Zuckerei. Nicht rühren, war das oberste Gebot! Schließlich wurde das ganze mit heißem Wasser aufgefüllt.Das Fantastische war, dass der Rum und das Wasser nach unten sackten und die Eicreme oben blieb und das Ganze sehr lecker schmeckte!

    Jeder Teilnehmer erhielt ein Eier-Grog-Diplom.

    Ein bisschen angeduhnt vom Eiergrog ging es zu Fuß in einen bezaubernden Gasthof, wo schon ein sehr schmackhaftes Buffet mit Bratkartoffeln und Fisch in vielen Variationen auf uns wartete.

    Der Rückweg führte uns über die Schleusen in Brunsbüttel, wo wir einen Vortrag über die Planung und den Fortgang der Bauarbeiten zur neuen großen 5. Schleusenkammer erhielten. Für uns Wassersportler sehr interessant, denn das, was sich unterirdisch abspielt ist sehr beeindruckend und bleibt uns beim Durchfahren der Schleusen verborgen.

    Zufrieden nach einem geselligen, informativen Tag ging es nach Hause!

     

     

     

    Ein Klick erspart die Lupe!

     

         
         

     

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    Jahresrückblick bei denWilsteraner Segler

     

    Am Samstag, den 12.1.2019, fand die Jahreshauptversammlung der Seglervereinigung Wilster wie üblich im "Hotel Busch" in Wilster statt.

     

    Sich streng an die Tagesordnung haltend, verlief die Versammlung bei Kaffee und Kuchen in einer lebhaft geselligen Stimmung. Mit der Begrüßung aller Teilnehmer und einem Bericht über das Zusammenwirken von der Stadt Wilster und der Seglervereinigung durch Bürgermeister Schulz begann die Versammlung.

     

    Der Bericht des ersten Vorsitzenden Hagen Reese, verlesen vom 2. Vorsitzenden Hans-Jürgen Färber, fasste die Ereignisse des vergangenen Jahres zusammen. Es stand ganz unter dem Eindruck der Bauarbeiten an der Schleuse in Kasenort. Wegen des Baubeginns in Kasenort  Anfang April mussten alle Schiffe bis Ende März die Wilsterau verlassen haben. Durch die Zusage, dass zu Ende Oktober die Bauarbeiten abgeschlossen sein sollten, starteten die Segler hoffnungsvoll in einen herrlichen Sommer. Einige Schiffe blieben in der Halle, sowohl wegen Reparaturarbeiten als auch aus mangelndem Vertrauen in die Zusagen.

     

    Die Skepsis war berechtigt, wie sich im nachhinein bestätigte, denn erst seit Anfang Dezember liegen alle Schiffe an ihrem Platz in den Hallen am Brook.

    Aber hätte man diesen Sommer versäumen mögen?

     

    Zufriedenheit über das lebendige Vereinsleben, die Hilfsbereitschaft untereinander und die gute Belegung der Schlengelanlagen ließ Hagen Reese nicht unerwähnt.

     

    Veränderung gibt es bei der Teilnahme an Regatten, was wohl mit der Altersstruktur des Vereins zu erklären ist.  So ist nun vorallem die "Susewind" von Susanne und Hagen Reese immer wieder auf den Meldelisten zu sehen und glänzten mit guten Ergebnissen. Aber auch die Jollen der Piratklasse "Aisha" und "Don't panic" mit Paul Dyrssen und Marco Hintz , Cosma Holm , Florian Koch und Marten Behrens sind immer wieder auch auf guten vorderen Plätzen zu finden.

     

    Als besonderes Highlight muss Nils-Merten Färber erwähnt werden, der als Crewmitglied auf einer Swan 50 vor Sardinien den Weltmeistertitel ersegelte.

     

    Wie in jedem Jahr wurden die großen Sommerreisen der Segler und Motorbootfahrer mit Preisen ausgezeichnet.

     

    Die meisten Meilen ersegelte Karl-Heinz Faust mit "Lotta" auf seiner Reise zu den Aalands. Auch zu den Aalands und weiter in den Bottnischen Meerbusen bis Umea segelte Thomas Wulff mit  "Fritz Lexow". Hans-Jürgen Färber mit "Anne Bonny" segelte bis Oslo, Hagen Reese mit "Susewind" bis Skagen. Die Motoryacht "Brumbär" von Frank Neitzel erhielt den Motorboot-Preis.

     

    Für 50jährige Vereinszugehörigkeit wurden Karl-Heinz Faust, Hans Kretzschmar und Michael Sukfüll geehrt, für 25 Jahre  Sönke Reese und Andreas Stege .

     

    Für die Zukunft sind die Erneuerung der Schlengelbeläge, Renovierung des Klohäuschens, Pflege der Anlagen und ein Arbeitsboot geplant.

     

    Der Haushalt wurde verabschiedet und ein großes Lob ging an Susanne Reese für ihre genaue und sorgfältige Kassenführung.

     

    Die Versammlung wurde mit einem dreifachen "Godewind ahoi" beendet. Danach ging es zum traditionellen Grünkohlessen in die "Neue Börse".

     

     

     

     

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    2018

     

     

                          

     

     

     

     

     

     

     


       

     

     

     

      

     

     

    Blaues Band der Stör geht an Susewind 

     

    Es hat eine lange Tradition, dass einmal im Jahr die Segelschiffe der an der Stör beheimateten Vereine

    gegeneinander segeln und sich zur Stör-Regatta treffen. Das Segeln steht im Vordergrund,                                          

    aber auch der gesellige Teil ist für alle Teilnehmer von großer Wichtigkeit. So wird sich nach den Rennen         

    über Manöver, Wind und Pannen ausgetauscht.

    In diesem Jahr wurde am 01.September die 70. Stör-Regatta gesegelt, ausgerichtet

    von der Segler-Vereinigung-Itzehoe, die gleichzeitig die Einweihung ihrer neuen Bootshalle feierte.

    Zur Regatta waren nur 24 Boote gemeldet. Ein Trend, der sich leider auch in diesem Jahr fortsetzte.

     

    Wie in jedem Jahr wurde am Samstagmorgen vor Kasenort gestartet, um mit ablaufendem Wasser

    Richtung Wewelsfleth zu segeln. Bedingt durch Nebel und Flaute mussten die Starts in allen Gruppen

    zweimal verschoben werden. Leider hatte der Wind kein Erbarmen und so trieben die Schiffe störab

    bis Beidenfleth, nicht wie vorgesehen bis Wewelsfleth, wohin die Regattaleitung die Bahn verkürzt hatte.

    Der 2. Teil der Regatta, von Wewelsfleth störauf bis Kasenort, wurde nachmittags gestartet.

    Gestärkt von der guten Versorgung der Beidenflether Segler, ging es, dieses Mal mit gutem Wind, zurück.

     

    Das Blaue Band, schnellstes Schiff nach gesegelter Zeit, ging an die Susewind von Hagen und Susanne Reese.

    Das Grüne Band, schnellstes Schiff nach berechneter Zeit, ging an Ratte von Mertin Krause.

    Der dritte begehrte Preis nach berechneter Zeit ging an Susanne und Manfred van Ohlen mit Espadarte.

    Immer wieder bemerkenswert ist das gute Abschneiden des alten Holzpiraten Hein Dutt

    mit Philip Reich und Nils Burmeister, der weit vor seinen Konkurrenten ins Ziel kam.

    Der Preis für den Verein mit den 3 schnellsten Schiffen ging in diesem Jahr an die Seglervereinigung Wilster

    mit den Schiffen Susewind, Tuula und Hein Dutt.

     

    Dieser schöne Tag ging in der festlich geschmückten neuen Halle des SVI zu Ende. Die Versorgung war erstklassig,

    das Rahmenprogramm aussergewöhnlich. So hatte ein Pirat in einem, durch Elektromotor angetriebenen,

    Segelschiff für Aufsehen gesorgt und vor der Preisverleihung die Gäste mit brennenden Fackeln unterhalten.

    Die gesamte Durchführung der Regatta vor Ort lag in diesem Jahr bei Henning Ueck und seiner Frau Marianne Boskamp.

    Vielen Dank!

     

                                  

     

     

     

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